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Spannende These in: Mayer, Rainer: Heiligung der Zeit. Sabbat und Sonntag. In: Haarmann, Michael/ Lüpke, Johannes v.: Momente der Begegnung. Impulse für das christlich-jüdische Gespräch. Bertold Klappert zum 65. Geburtstag, Neukirchen-Vluyn 2004, S. 116-121.
Meyer sagt, dass sich Raum und Zeit nicht trennen lassen. Eins ist nicht wichtiger als das andere. Der Mensch soll sich aber nicht Dingen unterordnen. Es gilt den Sabbat zu feiern, aber nicht den Raum. Sechst Tage unter der Tyrannei des Alltags, am Sabbat Heiligung der Zeit. („Und Gott segnete den siebten Tag und machte ihn heilig“). Da Das Judentum keinen Tempel mehr hatte, keinen heiligen Ort, schaffte sie sich in der Zeit einen Raum. Unabhängig von der Umwelt, Haltgebend selbst im Exil. Der Sabbat als heiliger Raum der der Zeit. Somit beschreibt Meyer das Judentum als „Religion der Zeit.“
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