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Christival 2008 ist zuende. Schade!
Frisch geduscht, mich frisch bekocht, 2x Waschmaschine und in Gedanken mit vielen Bildern und Eindrücken noch in der Hansestadt.
Die Tage in Bremen waren eine Tankstelle in jeder Hinsicht.
Zu sehen, wie diese bunte Menge von Jugendlichen aus unterschiedlichsten Konfessionen und Jugendkulturen zusammenkommt und auf einen “Nenner” kommt…auch wenn die selbst diesen “Nenner” (noch) gar nicht kennen und auf der Suche sind…. total faszinierend.
So eine Vielfalt an Frömmigkeitsformen, Workshops, Musikstilen…. Wahnsinn.
In einem Gottesdienst “Großer Gott wir loben dich zu singen”, dann gefolgt von einem aktuellen und modernen Lobpreislied, dann eine Clowns/Pantomimeeinlage und dann das Abendmahl von Wolfgang Huber eingesetzt zu bekommen zeugt von der großen Bandbreite und dem breiten spirituellen Angebot auf dem Christival.
Gerade diese Vielfalt auf nur zwei Seminare zu reduzieren und das Christival in der Presse so negativ als ultra-evangelikales Gehirnwäschetreffen darzustellen ist echt schade und schlicht falsch.
Schon die Fragen der, von Presseberichten besorgten Eltern, die meine Schützlinge auf dem Christival zwischendurch anriefen und jetzt zuhause die ausführliche Presseschau auf meinem Sofa machen mich wirklich traurig.
Highlights von denen ich trotz der Negativ-Presse noch zehre sind:
- Der Abendmahlsgottesdienst am Mittwoch Abend mit 16.000 Menschen Open Air. Ein Gefühl von Gemeinschaft und Nähe Gottes… Wahnsinn. Hat total berührt. 16.000 Jugendliche in absoluter Stille. Aber auch eine Predigt, die in den Alltag reinspricht und hängenbleibt. Danke Toby!
- Worshipteile, sowohl bei Wortwechseln (morgendliche Bibelarbeiten) als auch bei den Festivals und Gottesdiensten. Endlich auch mal wieder musikalisch und textlich gute DEUTSCHSPRACHIGE Lieder und Bands, die diese Lieder gut und mitreißend performen.
- Gespräche mit “meinen Jugendlichen”. Ich bin ja mit Jugendlichen meiner Gemeinde nach Bremen gefahren. Einfach mal 5 Tage Zeit zu haben, für Gespräche, Gemeinschaft, Lachen, Weinen, Singen… sich einfach besser kennenzulernen ist super und ein wahres Geschenk. Man kommt im Alltag leider viel zu selten dazu.
- Meine gute alte Studienfreundin und nun Kollegin Karen dabei gehabt zu haben. Sowohl gemeinsam über das Christival zu sprechen und auch mal meinen Leitungsstil aus einer objektiven Außenperspektive reflektiert zu bekommen als auch einfach in der Sonne zu schwatzen und über die alten Zeiten zu lachen war genial.
- Seminare die informiert, motiviert und neue Visionen haben wachsen lassen. Über den Timotheus Treff (Mitarbeiterschulungskonzept für Jugendliche, um aus Konfirmanden Mitarbeiter zu machen), die Emerging Church (bei dem ich endlich mal Toby Faix persönlich treffen konnte, nachdem wir uns vorher ja nur virtuell kannten) und auch schließlich ein Ten Sing Seminar bei dem ich mit vielen Jugendlichen aus meiner Gemeinde war. Die waren sowas von begeistert, dass man mich voll gefreut.
Insgesamt war für mich der Wechsel der Perspektive spannend. Christival Dresden 1996 als Teilnehmer: prägende Antworten in einer Zeit der Suche damals, kurz vorm Abitur/Studienbeginn und heute: gefühlt tausend Jahre später, selbst Leiter zu sein, selbst Gesprächspartner zu sein, selbst gefragt zu werden und Antworten auf brennende Fragen anbieten zu dürfen.
Ich hatte wirklich fünf schöne Tage in Bremen!
Fotos vom Christival werden noch folgen. (Hier schonmal ein paar von Benni)
Hier noch Links zu anderen Posts zum Thema von Achti, Schrotty, Hufi und Toby. Eine Umfassende Linksammlung vom CVJM Nürnberg.
4 Kommentare bis jetzt
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[...] Pastor Sändi findet es Schade, dass das Christival vorbei ist [...]
Pingback von Christival 2008 - ein erster Rückblick | Die CVJM in Nürnberg Montag, 5 Mai, 2008 @ 2:30Auch fand es sehr schön, dich persönlich kennen zu lernen. Danke!
Kommentar von toby Montag, 5 Mai, 2008 @ 6:09Hi Sandy.
Kommentar von Achti Montag, 5 Mai, 2008 @ 6:28Hab Dich gar nicht gesehen. LOL
Den Tobi hab ich aber gesehen, er mich auch. Aber wir kennen uns immer noch nicht. Haben nicht geredet.
Ist das schlimm?
Nee schlimm ist das nicht. haha. hätte dich gern gesehen. hab aber letztlich viele nicht getroffen, die eigentlich auf meiner “inneren Liste” gestanden hätten…naja vielleicht in sechs jahren, gell?
Kommentar von pastorsandy Montag, 5 Mai, 2008 @ 6:47