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In der letzten Zeit ging es ja immer wieder um den Vorwurf, Christen zögen in abgeschottete Portale zurück, in denen sie nur unter ihres gleichen säßen und dort dann auch schnell die Sache mit „Salz der Erde“ und „Licht und Scheffel“ aus Mt. 5. vergäßen.
Ich hab mich darüber mit Peter ausgetauscht, da ging es eher um christliche Jugendportale, im Sommer hat irgendwann Haso ja auch was dazu geschrieben. (Da gings um Godtube vs. Youtube).
Wir planen gerade unseren Reformationsgottesdienst. Er wird in einer Druckerei stattfinden. (Thema Kommunikation).
Es werden verschiede Entwicklungsstufen von Kommunikation reflektiert werden, die Einfluß auf die Reformation und unseren Glauben heute hatten/haben.
Ich werde den Fokus „Internet“ übernehmen. Im Vorbereitungskreis haben wir über kein Thema so lange diskutiert wie über den Zusammenhang von Web und Glaube. (Am Ende blieben mehr Einschränkungen und Bedenken über, als Gewinnbringendes und Horizonterweiterndes)
Das scheint ein Thema zu sein. Aber wohl eher auf Grund von Vorurteilen, als auf Grund Erfahrung. (Wenn man youtube nicht kennt, kennt man godtube erst recht nicht)
Für mich sind ausschließlich christliche Portale sowie Mitgliedschaften in „allgemeinen Portalen“ mit christlich konnotiertem Profil kein Wiederspruch, sondern ergänzen sich. Die Jugendlichen im Mitarbeiterkreis meiner Gemeinde haben beispielsweise bei schülervz.de (in unserer Region das Kommunikationsmittel) eine eigene Gruppe für die Gemeinde eröffnet. Dennoch wären sie weit entfernt ein rein christliches Portal aufzusuchen.
Somit denke ich nach wie vor, dass die Angst vor Ghettoisierung übertrieben und wenn, nur bei einem Bruchteil der christlichen Webnutzer gegeben ist.
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